Altern ist keine Krankheit
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In Zeiten, da die Lebenszeit immer länger geworden ist, hat sich auch die Bedeutung des Alters gewandelt. Immerhin handelt es sich dabei um eine der längsten Lebensphasen des menschlichen Daseins. Dieser Lebensabschnitt bringt körperliche Veränderungen mit sich, die häufig die gewohnten Lebensumstände beeinflussen. Manches ist ohne technische Hilfsmittel nicht mehr zu erledigen und immer häufiger ist medizinischer Rat oder die Unterstützung von Mitmenschen gefragt. Diese Veränderungen gehören zum Leben dazu. Sie sind Teil des menschlichen Daseins. Der vorausschauende Umgang mit dem Altern und die Nutzung von Präventionsmöglichkeiten begünstigen Wohlbefinden und Gesundheit in dieser Lebensphase. Gründliche und regelmäßige Untersuchungen werden von Medizinern ab 40 Jahren empfohlen. So lassen sich rechtzeitig organische Schwächen erkennen und vorbeugend behandeln. Die Bedürfnisse hängen natürlich von der persönlichen Konstitution des Einzelnen ab. Somit müssen auch Präventionsprogramme individuell sein. Neben der aktiven Prävention wirken Bewegung und gesunde Ernährung positiv auf ein gesundes Alter. Dennoch werden auch Menschen, die im hohen Alter noch rüstig sind, immer wieder auf Unterstützung und Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen sein. Nach den lebensverlängernden Erfolgen der Medizin, stellt sich die Gesellschaft nun darauf ein, das Alter in allen seinen Facetten zu begreifen und die Verhältnisse dahingehend anzupassen. Dazu gehören auch der Ausbau und die Integration der Pflege. |

